Mehrwegverpackung für Online-Shops und Versandhandel

Online-Shops und Versandhandel

Onlinehändler versenden täglich, oft tausendfach - und jedes Paket erzeugt Verpackungsmüll beim Kunden. Das ist die größte Einzelquelle für Versandabfall überhaupt.

Gleich vorweg, weil es oft falsch verstanden wird: Überall dort, wo Ware ohnehin zurückgeht, entstehen gegenüber Karton keine Mehrkosten. Die Retoure findet statt, sie wird bezahlt, und die Mehrweg-Verpackung fährt auf diesem Weg einfach mit. Mehrkosten entstehen nur in dem einen Fall, in dem der Kunde alles behält - dem Wunschszenario jedes Händlers, das in der Realität aber längst nicht immer eintritt.

Genau daran lässt sich der Einsatz steuern, denn die Rücksendewahrscheinlichkeit ist statistisch gut abschätzbar: Wird dasselbe Produkt in mehreren Größen bestellt, bleibt erfahrungsgemäß nur eines davon. Und bei hohem Warenkorbwert liegt die Retourenquote ohnehin über dem Schnitt. Viele Shops schalten Mehrweg genau ab solchen Schwellen frei.

Für alle übrigen Sendungen löst das nachgelagerte Pfand den Rückweg: Es wird nur abgerechnet, wenn die Verpackung ausbleibt.

Und wo unterm Strich doch Mehrkosten bleiben, entstehen sie nicht bei uns, sondern als Rückporto beim Paketdienst. Dem steht ein Umweltgewinn gegenüber, der bereits ab dem zweiten Umlauf zählt - jede zurückgekommene Verpackung ersetzt eine Einwegverpackung.

94 % weniger Verpackungsabfall
76 % weniger CO2-Emissionen
53 % geringere Verpackungskosten
50 Umläufe je Verpackung im Schnitt

So funktioniert der Kreislauf

Die Bestellung geht in der Mehrweg-Verpackung zum Kunden, der Kunde faltet sie flach und sendet sie mit beiliegendem Etikett zurück. Nach dem Eingang ist sie sofort wieder einsatzbereit, durchschnittlich 50 Umläufe lang.

Damit der Rückweg auch tatsächlich stattfindet, arbeiten wir mit dem nachgelagerten Pfand: Es wird nur abgerechnet, wenn die Verpackung ausbleibt. Für deine Kundschaft entsteht keine Kaufhürde im Warenkorb, für dich kein Verlustrisiko - und die Rücksendequote der leeren Verpackungen ist sehr hoch.

  • Packen & verschließen

    • Bestellung in Box oder Versandtasche packen - Größen S bis L decken das übliche Shop-Sortiment ab
    • Rücksendeetikett beilegen und in zwei Sätzen erklären, was der Kunde tun soll
    • Kein Karton, kein Füllmaterial, kein Klebeband - das spart schon beim Packen Zeit
  • Versenden

    • Versand über deinen bestehenden Paketdienst, ohne Zuschlag
    • Keine Änderung an Lager, Kommissionierung oder Shopsystem nötig
    • Von allen großen Paketdienstleistern freigegeben und bandtauglich
  • Zurücksenden

    • Kunde faltet flach und gibt die Verpackung ab - oder legt die Retoure gleich hinein
    • Bleibt sie aus, greift das nachgelagerte Pfand - kein Verlust für dich
    • Jeder Umlauf ist über den GRAI-Code nachvollziehbar, die Quote damit jederzeit belegbar

Anwendungsfall im Detail

  • Für welche Shops es aufgeht

    Seit das Rücklaufproblem über das Pfand gelöst ist, entscheidet nur noch die Portorechnung. Am schnellsten im Plus sind Shops mit gutem Paketpreis, also mit entsprechendem Sendungsvolumen. Gut passen außerdem Sortimente, bei denen Schutz und Auftritt der Verpackung zählen, sowie Shops mit Nachhaltigkeitsanspruch, deren Kundschaft den Kreislauf aktiv honoriert.

  • Nachgelagertes Pfand

    Der klassische Einwand gegen Mehrweg im Onlinehandel lautet: Ein Pfand im Warenkorb schreckt Käufer ab, ohne Pfand kommt nichts zurück. Das nachgelagerte Pfand löst beides - es wird erst abgerechnet, wenn die Verpackung nach Fristablauf ausgeblieben ist.

    Wer zurückschickt, merkt davon nichts. Wer die Verpackung behält, hat sie bezahlt. Keine Kaufhürde, kein Verlustrisiko für dich, und eine sehr hohe Rücksendequote.

  • Was es kostet, offen gesagt

    hey circle spart in allen Bereichen, auch bei den Verpackungskosten. Die einzigen Mehrkosten sind das Porto für den leeren Rückversand - und dieses Geld bekommen nicht wir, sondern der Paketdienst. Das Verlustrisiko deckt das Pfand ab.

    Dieses Rückporto fällt niedriger aus, als viele erwarten. Leer lassen sich alle Verpackungen flach zusammenfalten und brauchen dann nur noch einen Bruchteil ihres Volumens - im Fahrzeug des Paketdiensts belegen sie entsprechend wenig Platz. Bei den Versandtaschen fällt der Rückweg dadurch sogar in eine kleinere Größenkategorie und wird unmittelbar günstiger.

    Wer gute Paketkonditionen hat oder für den Rückweg eine Sonderkondition aushandelt, ist schnell im Plus. Wer Standardpreise zahlt, sollte vorher mit uns durchrechnen.

    Ökologisch bleibt die Rechnung auch dann positiv, wenn finanziell Mehrkosten übrig bleiben: Jede zurückgekommene Verpackung ersetzt eine Einwegverpackung, und der Nutzen beginnt schon beim zweiten Umlauf - nicht erst beim fünfzigsten.

  • Wann Mehrweg kostenneutral ist

    Eine Retoure, weil die Ware nicht gefällt, kostet bei Karton genau dasselbe wie bei Mehrweg. In diesen Fällen ist Mehrweg praktisch kostenneutral, denn der Rückweg ist bezahlt und die Verpackung fährt mit.

    Das lässt sich gezielt nutzen. Zwei Signale sagen schon beim Versand viel über die Rücksendewahrscheinlichkeit: dasselbe Produkt in mehreren Größen im Warenkorb - typischerweise bleibt nur eines - und ein hoher Bestellwert, bei dem die Retourenquote über dem Schnitt liegt. Wer Mehrweg ab diesen Schwellen ausspielt, trifft genau die Sendungen, bei denen der Rückweg ohnehin stattfindet.

  • Erst rechnen, dann umstellen

    Wir empfehlen einen begrenzten Testlauf statt einer Komplettumstellung: eine Produktgruppe, ein paar Wochen, echte Zahlen messen. Danach steht die Rechnung auf deinen Werten statt auf Annahmen.

    Wo das Porto die Einsparung auffrisst, sagen wir das offen - ein ehrliches Nein am Anfang ist besser als eine enttäuschende Auswertung nach einem halben Jahr.

Passende Verpackungen

Wie kannst du mit Mehrweg sparen?

Unser Team berät dich gerne zu den Vorteilen einer Mehrweg-Versandverpackung für deinen Versand-Kreislauf.

Contact