Mehrwegverpackung für Leiterplatten und Baugruppenfertigung

Leiterplatten und EMS

In der Anlaufphase eines Produkts pendeln Prototypen und Kleinserien mehrfach zwischen Auftraggeber, Bestücker und Testlabor. Beigestelltes Material geht hin, die bestückte Baugruppe kommt zurück, nach dem Test geht sie wieder raus.

Jede dieser Etappen bekommt heute einen neuen Karton. Dabei ist die Strecke immer dieselbe und die Partner sind bekannt - der ideale Fall für eine Verpackung, die einfach mitpendelt.

94 % weniger Verpackungsabfall
76 % weniger CO2-Emissionen
53 % geringere Verpackungskosten
50 Umläufe je Verpackung im Schnitt

So funktioniert der Kreislauf

Die Baugruppe reist in einer formstabilen, gepolsterten Mehrweg-Box zum Bestücker oder ins Testlabor und in derselben Box wieder zurück. Zwischen den Runden wird nichts entsorgt und nichts neu beschafft.

Am stärksten wirkt das dort, wo ein Prototypen- oder Kleinserienportal existiert und regelmäßig kleine Losgrößen laufen. Bei reiner Serienfertigung mit Palettenversand ist der Kreislauf dagegen nicht das richtige Werkzeug - das sagen wir lieber vorher.

  • Packen & verschließen

    • Baugruppe wie gewohnt in der bewährten Schutzhülle sichern
    • In die gepolsterte Mehrweg-Box legen - sie ersetzt den Umkarton, nicht die Innenverpackung
    • Rundum eingriffsicher verschließen, bei Bedarf mit Plombe oder Siegel
  • Versenden

    • Versandetikett auf den Labelholder stecken
    • Übergabe an DHL, UPS, DPD oder GLS wie bisher - im normalen KEP-Netz, ohne Zuschlag
    • Getestet mit bis zu 400 kg Stapeldruck und im Falltest aus 80 cm
  • Zurücksenden

    • Beim Partner auspacken - die Box bleibt vor Ort für den Rückweg
    • Bestückte Baugruppe oder Testmuster in dieselbe Box, zurück zum Auftraggeber
    • Bei mehreren Runden pro Projekt pendelt dieselbe Box immer weiter
  • Echter Pendelverkehr

    Hin und zurück zwischen bekannten Partnern, oft mehrfach im selben Projekt. Der Rückweg muss hier nicht erst geschaffen werden - er existiert bereits, nur bisher mit Einwegverpackung.

  • 3 x Sparen

    Mehrweg vermeidet bis zu 94 % Abfall und 76 % CO2-Emissionen, die Verpackungskosten sinken um durchschnittlich 53 %. Bei einem Projekt mit mehreren Musterrunden rechnet sich das schon im ersten Durchlauf.

  • Schutz auf jeder Etappe

    Formstabile Boxen mit Polsterung statt weicher Kartons: Prototypen sind Einzelstücke, ein Transportschaden kostet Wochen. Die Box ersetzt den Umkarton - die gewohnte Innenverpackung der Baugruppe bleibt unverändert.

  • Nachvollziehbar

    Plombe und Siegel machen unbemerktes Öffnen sichtbar, der GRAI-Code macht jeden Umlauf auslesbar. Bei beigestelltem Kundenmaterial ist das mehr als eine Kennzahl - es ist der Nachweis, wo etwas war.

  • Regulatorik

    Mit der PPWR wird Mehrweg vom Nice-to-have zur Anforderung. Der Musterverkehr ist der einfachste Einstieg, weil die Strecke fest und der Kreis klein ist.

Passende Verpackungen

Häufige Fragen

Ist die Mehrweg-Box ESD-geeignet?

hey circle hat heute keine ableitfähige Ausführung im Programm. Die Box ersetzt den Umkarton, nicht die Innenverpackung: Die gewohnte ESD-Schutzhülle der Baugruppe bleibt unverändert. Wo eine Kundenspezifikation ausdrücklich eine ableitfähige Außenverpackung verlangt, ist das im Einzelfall zu klären.

Lohnt sich das bei wenigen Mustern pro Projekt?

In der Anlaufphase pendelt dieselbe Sendung mehrfach zwischen Auftraggeber, Bestücker und Testlabor - dort rechnet sich der Kreislauf, weil sonst jede Runde einen neuen Karton kostet. Geht ein Muster nur einmal raus und kommt nie zurück, lohnt es sich nicht.

Was ist mit Serienlieferungen?

Serienfertigung mit Palettenversand ist nicht der Anwendungsfall. Die Mehrweg-Box ist für den Musterverkehr und für Kleinserien im Paketformat gedacht - das sagen wir lieber vorher als hinterher.

Wie kannst du mit Mehrweg sparen?

Unser Team berät dich gerne zu den Vorteilen einer Mehrweg-Versandverpackung für deinen Versand-Kreislauf.

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